Naturheilverfahren

Westliche Heilkräuter

Die westliche Heilpflanzenkunde sieht, wie die chinesische, auf eine über 2000 - jährige Geschichte zurück. Viele Generationen von arabischen und europäischen Heilkundigen kannten die hiesigen Heilkräuter, wendeten sie regelmäßig an und vertrauten Ihrer Wirkung. Unsere einheimischen Kräuter wurden in der abendländischen Medizin jedoch nach anderen Prinzipien angewendet, als wir dies aus der Praxis der TCM kennen. Vor etwa 30 Jahren begannen in chinesischer Medizin ausgebildete Phytotherapeuten damit, die einheimischen Kräuter nach TCM Kriterien einzuordnen, die Wirkungen der westlichen Kräutermischungen zu beschreiben und sie bei ihren Patienten erfolgreich einzusetzen. Inzwischen ist daher ein Großteil der westlichen Heilpflanzen in ihrer Wirkung nach TCM Richtlinien beschrieben worden.

Chinesische Heilkräuter

Die chinesische Kräutertherapie kennt über 500 einzelne Substanzen, die in der Regel pflanzlichen oder mineralischen Ursprungs sind. Die Wirkung der Kräuter basiert im Wesentlichen auf deren Geschmacksqualitäten und der Temperaturverhalten. Der scharfe Geschmack hat beispielsweise eine nach außen gehende zerstreuende Dynamik, der bittere Geschmack eine nach unten gehende abführende Wirkung. Kräuter können eine erwärmende (z.B. Zimt) oder kühlende Wirkung entfalten (z.B. Minze). Chinesische Kräuter werden nur in Ausnahmefällen als Einzelkräuter verabreicht. In der Regel kombiniere ich acht bis 10 Kräuter zu einer individuell zusammengestellten Rezeptur. Dabei bediene ich mich der Kenntnis einer Vielzahl klassischer Rezepturen, die teilweise seit 2000 Jahren im Gebrauch sind und sich somit im klinischen Alltag offensichtlich sehr bewährt haben. Bei der Auswahl der Kräuter berücksichtige ich selbstverständlich deren Qualität (es erfolgt immer eine Prüfung auf Verunreinigung durch die ausliefernde Apotheke).

Homöopathie

Die Homöopathie ist ein von dem Arzt Samuel Hahnemann 1796 entwickeltes Heilverfahren. Grundlage bildet die Annahme, das schwache und

mittlere Reize die Lebenstätigkeit anregen oder fördern und das starke und stärkste Reize sie hemmen oder sogar aufheben.

 

Zur Behandlung von Erkrankungen werden in bestimmten (niedrigen) Dosen Medikamente verabreicht, die in höheren Dosen beim Gesunden das gleiche oder ein ähnliches Krankheitsbild hervorrufen (nach der Ähnlichkeitsregel „Similia similibus curentur- Ähnliches muss mit Ähnlichem geheilt werden).

  

Eine Erweiterung ist die Komplexhomöopathie d.h., es werden keine Einzelmittel gegeben, sondern es werden mehrere Inhaltsstoffe zu einem Medikament gemischt oder ein bereits fertig gemischtes Präparat verordnet.  Je nach Bedarf und Vorlieben des Patienten, setze ich als Darreichungsform Tabletten, Tropfen, Globuli oder Trinkampullen ein. Ich nutze die Homöopathie in meiner Praxis als Ergänzung und Unterstützung der Akupunkturbehandlungen.

  

Anwendungsbeispiele für homöopathische Heilmittel

  • Allergien (z. B. Heuschnupfen)
  • Asthma bronchiale
  • Chronisch-entzündliche Erkrankungen (z. B. Colitis ulcerosa)
  • Chronisch-degenerative Erkrankungen (z. B. zur Schmerzlinderung)
  • Funktionelle Störungen (d.h. ohne organische Ursachen wie z. B. Reizdarm, funktionelle Herzrhythmusstörungen)
  • Fruchtbarkeitsstörungen nach Ursachenklärung
  • Infektionskrankheiten (z. B. grippaler Infekt, Bronchitis, Blasenentzündung)
  • Infektionsanfälligkeit, wiederkehrende Infekte
  • Menstruationsbeschwerden
  • Neurodermitis
  •  Psychosomatische Erkrankungen (wie z. B. Migräne, Schlafstörungen, depressive Verstimmung)
  •  Rheumatische Erkrankungen
  •  Schwangerschaft und Geburt (begleitend)
  •  Wechseljahrsbeschwerden

 

Auch wenn schulmedizinische Medikamente eingenommen werden müssen - wie beispielsweise bei Diabetes, Schilddrüsendysfunktion und anderen Erkrankungen – ist eine homöopathische Behandlung oder Begleitbehandlung sinnvoll. Ärztlich verschriebene Medikamente sollten nicht eigenmächtig abgesetzt werden.

  

Orthomolekulare Medizin

Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und erforderlich sind.“

(Linus Pauling, Begründer der orthomolekularen Medizin, amerikanischer Chemiker, Nobelpreis Chemie 1954, Friedensnobelpreis 1963).

 

Schon Hippokrates sagte: „Deine Nahrung soll deine Medizin sein“. Professor Pauling entwickelte in den um 1960 ein neues, auf optimaler Ernährung aufbauendes Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten. Er erkannte, dass viele chronische Krankheiten dann auftreten, wenn die Biochemie des Körpers durch Mängel oder durch ein Ungleichgewicht im Nährstoffhaushalt geschädigt wird. Es stellte sich heraus, dass die Beseitigung dieser Mängel und Unausgewogenheiten durch Versorgung mit diesen fehlenden Nährstoffen ein wirksames Behandlungsverfahren darstellt. Zu diesen körpereigenen Substanzen gehören die essenziellen Nährstoffe: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Aminosäuren und essenzielle Fettsäuren, die zur Erhaltung des Lebens unbedingt notwendig sind. Sie müssen dem Körper zugeführt werden, da er sie nicht selbst herstellen kann. Es gibt etwa 45 essenzielle Nährstoffe. Einige werden nur in winzigen Mengen benötigt und werden daher als „Mikronährstoffe“ bezeichnet.

 

Warum sind diese Substanzen so überaus wichtig für unsere Gesundheit? Sie übernehmen in jeder einzelnen der Millionen von Zellen in unserem Körper wichtige Aufgaben. Sie sind beispielsweise für die Kontraktion der Muskelzellen, Impulsübertragung in Nervenzellen, Botenstoffe, Bausteine und Enzyme notwendig. Eine Unzahl biochemischen Reaktionen in den Zellen ist von Mikronährstoffen abhängig. Mikronährstoffe werden laufend verbraucht, können aber in vielen Fällen nicht auf Vorrat gespeichert werden. Eine ausreichende tägliche Nährstoffzufuhr ist daher notwendig.

 

Wird unser Körper nicht ausreichend versorgt treten Mangelerscheinungen auf. Ein bekanntes Beispiel ist die Skorbut bei den Seefahrern vor Jahrhunderten aufgrund eines Vitamin-C Mangels. Skorbut gibt es heute nicht mehr. Aber eine langfristige knappe Vitamin-C-Versorgung im Erwachsenenalter erhöht das Krebsrisiko. Wenn bei einem jungen, gesunden Menschen noch „one apple a day“ ausreichend sein kann, trifft dieses für Personen mit einem erhöhten Verbrauch nicht mehr zu. Dieser tritt heutzutage durch Krankheit, Stress, Rauchen Umweltverschmutzung und Alterung auf. Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen macht sich unter Umständen erst sehr spät bemerkbar. Die ersten Symptome sind beispielsweise Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Heißhungerattacken, brüchige Fingernägel, Haarausfall und Schlaflosigkeit. Die orthomolekulare Medizin setzt diese Nährstoffe zur Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten und

zur Erhaltung der Gesundheit ein. 

Heilraum Rodenbach  

Akupunktur, Naturheilkunde & heilsame Entspannung  für Frauen

 

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